Behandlungsablauf

-Vorgespräch (Anamnese), Befundaufnahme

 

-Begutachtung des Pferdes in Ruhe und Bewegung auf hartem und weichem Boden, ggf. an der Longe oder unter dem Reiter

 

-Gründliche Untersuchung aller Gelenke, Muskeln, Bänder und Faszien

 

-Behandlung der Bewegungseinschränkung mit osteopathischen und physiotherapeutischen Techniken, gefundene Bewegungseinschränkungen und Blockaden werden sofort korrigiert

 

-Begutachtung von Sattel, Hufen, Zähnen

 

-Nachbesprechung, ggf. Trainingsempfehlungen, Übungen für den Besitzer

 

Die Untersuchung dauert ungefähr 1,5 - 2 Stunden. In den meisten Fällen ist eine Behandlung ausreichend. Sollte das nicht der Fall sein, ist eine Nachbehandlung nach frühestens drei Wochen erforderlich. Ich behandele Ihr Pferd nur in seiner gewohnten Umgebung, um unnötigen Stress und Transportwege zu vermeiden.

 

Bei Fragen zur Behandlung und/oder Kosten sowie zur Terminabsprache, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung!

 

Um einen guten Behandlungserfolg zu erzielen, gehört es zu den Aufgaben eines Osteotherapeuten, auch auf die negativen äußeren Einflüsse aufmerksam zu machen.

Dazu gehören ein/e unpassende/r Sattel/Zäumung, fehlerhafter Beschlag, schlechte Haltungsbedingungen oder aus therapeutischer Sicht bedenkliche Reitstile.

Im Idealfall arbeiten Osteotherapeut, Tierarzt, Hufschmied, Sattler, Trainer und Reiter als Einheit zum Wohle des Pferdes zusammen.

 

Nach der Behandlung

 

Nach der osteopathischen Behandlung braucht das Pferd zwei Tage Pause. Das bedeutet, dass das Pferd sich die nächsten 48 Stunden frei bewegen sollte, auf der Koppel und/oder auf dem Paddock. Keinesfalls sollten Sie ihr Pferd in dieser Zeit reiten, ausbinden, fahren oder nur in der Box stehen lassen.

                                  

Durch die Behandlung hat der Körper des Pferdes Impulse erhalten, die seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Der Körper soll lernen, sich selbst zu helfen.

Deshalb kann es vorkommen, dass die Behandlungserfolge nicht direkt nach der Behandlung sichtbar sind, sondern sich erst nach ein paar Tagen oder einer Woche zeigen. In schweren Fällen kann eine Nachbehandlung in 3 bis 4 Wochen notwendig sein.

 

Der Besitzer erhält Übungen und Trainingstips. So können Sie als Besitzer/Reiter einen großen Teil zur Rehabilitation und Gesunderhaltung Ihres Pferdes beitragen.

Der Osteotherapeut ersetzt nicht den Tierarzt. Eine gute Zusammenarbeit von Tierarzt, Reiter, Besitzer, Hufschmied, Sattler und Osteotherapeut ist unerlässlich, um die Gesundheit Ihres Pferdes zu gewährleisten.

Pferde- und Hundetherapie

Ann-Kathrin Peschke

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© Ann-Kathrin Peschke